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  • Autorenbild: Katharina Kremmer
    Katharina Kremmer
  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit
Vom Vierfüßlerstand zum Sitz
Übergang vom Vierfüßlerstand zum Sitz

👶


Der Übergang ins Sitzen entsteht meist nicht „von oben nach unten“, sondern aus der Bewegung heraus.


Ein häufiger Weg:

Aus dem Vierfüßlerstand verlagert das Baby sein Gewicht nach hinten und zur Seite. Dabei wird ein Bein seitlich nach vorne gebracht, während das andere gebeugt unter dem Körper bleibt. Über diese Drehbewegung entwickelt sich ein sogenannter Seitstütz – und daraus ein stabiler Sitz.


💡 Was dabei passiert:

• Gewichtsverlagerung über Hände und Knie

• Rotation in der Wirbelsäule

• Aktivität der seitlichen Rumpfmuskulatur

• Koordination zwischen Becken und Schultergürtel


Dieser Bewegungsübergang ist ein wichtiger Teil der motorischen Entwicklung, weil er Stabilität, Gleichgewicht und Eigenkontrolle fördert.


✨ Wichtig:

Nicht jedes Baby nutzt exakt diesen Weg – Entwicklung verläuft individuell und kann unterschiedlich aussehen.


Was unterstützend sein kann:

• Viel freie Bewegung am Boden

• Wechsel zwischen Bauchlage, Drehen und Vierfüßler

• Zeit, eigene Lösungen zu finden


Ein selbst erarbeiteter Übergang ist oft die beste Grundlage für einen stabilen Sitz.


Wenn du Fragen zur Entwicklung deines Kindes hast oder unsicher bist, kann eine individuelle fachliche Einschätzung hilfreich sein.



Die Ausbildung zur Physiotherapeutin


Nach dem Abitur begann ich 1997 meine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Die Ausbildung dauerte drei Jahre und endete 2000 mit dem Abschluss. In dieser Zeit lernte ich viel über den menschlichen Körper, Bewegungsabläufe und verschiedene Behandlungsmethoden. Die praktische Arbeit mit Patienten war für mich besonders wertvoll.

Die Physiotherapie-Ausbildung vermittelte mir nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein tieferes Verständnis für körperliche Abläufe. Doch ich merkte bald, dass ich noch mehr über den Körper erfahren wollte.




Ausbildung zur Physiotherapeutin
Mein erster Schritt: Die Ausbildung zur Physiotherapeutin legte das Fundament für meinen weiteren Weg.

Weiterbildung in Manueller Therapie


Direkt nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin entschied ich mich, von 2001 bis 2003 eine Weiterbildung in Manueller Therapie zu absolvieren. Diese vertiefte mein Wissen über Gelenkmechanik und Muskelfunktionen.

Die manuelle Therapie ist eine spezielle Methode innerhalb der Physiotherapie. Besonders faszinierte mich die intensive Auseinandersetzung mit Anatomie und funktionellen Zusammenhängen. Der Wunsch, mein Wissen weiter zu vertiefen, wurde in dieser Zeit immer größer.



Der Start der Osteopathie-Ausbildung


Im Jahr 2003 begann ich meine Ausbildung in Osteopathie. Diese stellte für mich eine neue Herausforderung dar und eröffnete mir zusätzliche Perspektiven auf den menschlichen Körper.

In der Osteopathie wird der Körper auf verschiedenen Ebenen betrachtet, darunter Knochen, Muskeln, Faszien, Organe und das Nervensystem.

Die Ausbildung war intensiv, dauerte sechs Jahre und umfasste sowohl praktische Übungen als auch Inhalte aus Anatomie, Physiologie und osteopathischen Techniken. Besonders spannend war für mich die Vielfalt der Herangehensweisen innerhalb der Osteopathie. Im Rahmen der Ausbildung lernte ich unterschiedliche Untersuchungs- und Behandlungskonzepte kennen.




Warum ich mich für Osteopathie entschieden habe


Die Entscheidung für die Osteopathie war für mich eine logische Weiterentwicklung meiner bisherigen Arbeit. Die Physiotherapie und die manuelle Therapie legten das Fundament, und durch die Osteopathie kamen weitere Perspektiven auf den menschlichen Körper hinzu.

In der Osteopathie wird neben einzelnen Beschwerden auch auf funktionelle Zusammenhänge im Körper geachtet. Dabei können unterschiedliche Körperbereiche in die Betrachtung einbezogen werden.

Diese Sichtweise ist für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit geworden. Sie ergänzt meine bisherigen Erfahrungen und hat meine Herangehensweise an Patienten erweitert.



Ein ruhiger Raum ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlungsumgebung.
Ein ruhiger Raum ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlungsumgebung.


Mein Fazit und Ausblick


Mein Weg zur Osteopathie war geprägt von Neugier, Lernen und dem Wunsch, Menschen in meiner Arbeit zu begleiten. Die Kombination aus Physiotherapie, manueller Therapie und Osteopathie ergänzt meine bisherigen Erfahrungen und ist heute ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit.



Aktualisiert: vor 3 Tagen

Vielleicht kennst Du das: Dein Zyklus war viele Jahre relativ verlässlich – und plötzlich verändert sich etwas. Die Blutung wird stärker oder schwächer. Sie kommt früher oder später. Schmerzen fühlen sich intensiver an. Die Stimmung schwankt mehr als früher.


Willkommen im Präklimakterium – einer Übergangsphase, die oft unterschätzt wird.


Was ist das Präklimakterium?


Das Präklimakterium beschreibt die Jahre vor der eigentlichen Menopause. In dieser Zeit beginnt der Hormonhaushalt, sich allmählich zu verändern. Besonders Progesteron nimmt häufig früher ab als Östrogen. Dadurch kann ein hormonelles Ungleichgewicht entstehen.


Diese Phase kann sich über mehrere Jahre erstrecken und beginnt bei vielen Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.


Typische Menstruationsbeschwerden im Präklimakterium


Frauen berichten in dieser Zeit häufig über:


  • stärkere oder verlängerte Blutungen

  • verkürzte oder unregelmäßige Zyklen

  • ausgeprägtere Regelschmerzen

  • Brustspannen

  • Stimmungsschwankungen

  • Kopfschmerzen oder Migräne

  • vermehrte Erschöpfung rund um die Menstruation


Nicht jede Frau erlebt all diese Veränderungen. Und nicht jede Veränderung ist automatisch behandlungsbedürftig. Dennoch darf sie ernst genommen werden.


Warum werden die Beschwerden manchmal intensiver?


Durch hormonelle Schwankungen kann das Zusammenspiel zwischen Gebärmutter, Eierstöcken, Nervensystem und Beckenraum sensibler reagieren. Auch Stress, Schlafmangel oder eine hohe Alltagsbelastung wirken in dieser Lebensphase oft stärker auf den Zyklus ein. Der Körper spricht – manchmal deutlicher als früher.



Du bist nicht „zu empfindlich“


Gerade leistungsstarke, verantwortungsvolle Frauen neigen dazu, ihre Beschwerden herunterzuspielen. Doch das Präklimakterium ist keine Schwächephase – es ist eine Übergangszeit. Eine Phase der Umstellung. Und manchmal auch eine Einladung, genauer hinzuhören.


Was brauche ich wirklich? Wo darf ich langsamer werden? Was möchte sich verändern?


Wann ärztliche Abklärung wichtig ist


Bei sehr starken Blutungen, plötzlich neu auftretenden starken Schmerzen oder deutlichen Zyklusveränderungen sollte eine gynäkologische Abklärung erfolgen.


Ein neuer Blick auf diese Lebensphase


Die Wechseljahre beginnen nicht erst mit dem Ausbleiben der Menstruation. Sie beginnen leise – oft viele Jahre früher. Und vielleicht darf diese Zeit nicht nur als „Abbau“, sondern auch als Reifung verstanden werden. Als Übergang in eine Phase mit neuer Klarheit und innerer Stärke.




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