top of page

Alle Beiträge

Die Ausbildung zur Physiotherapeutin


Nach dem Abitur begann ich 1997 meine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Die Ausbildung dauerte drei Jahre und endete 2000 mit dem Abschluss. In dieser Zeit lernte ich viel über den menschlichen Körper, Bewegungsabläufe und verschiedene Behandlungsmethoden. Die praktische Arbeit mit Patienten war für mich besonders wertvoll.

Die Physiotherapie-Ausbildung vermittelte mir nicht nur technisches Wissen, sondern auch ein tieferes Verständnis für körperliche Abläufe. Doch ich merkte bald, dass ich noch mehr über den Körper erfahren wollte.




Ausbildung zur Physiotherapeutin
Mein erster Schritt: Die Ausbildung zur Physiotherapeutin legte das Fundament für meinen weiteren Weg.

Weiterbildung in Manueller Therapie


Direkt nach meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin entschied ich mich, von 2001 bis 2003 eine Weiterbildung in Manueller Therapie zu absolvieren. Diese vertiefte mein Wissen über Gelenkmechanik und Muskelfunktionen.

Die manuelle Therapie ist eine spezielle Methode innerhalb der Physiotherapie. Besonders faszinierte mich die intensive Auseinandersetzung mit Anatomie und funktionellen Zusammenhängen. Der Wunsch, mein Wissen weiter zu vertiefen, wurde in dieser Zeit immer größer.



Der Start der Osteopathie-Ausbildung


Im Jahr 2003 begann ich meine Ausbildung in Osteopathie. Diese stellte für mich eine neue Herausforderung dar und eröffnete mir zusätzliche Perspektiven auf den menschlichen Körper.

In der Osteopathie wird der Körper auf verschiedenen Ebenen betrachtet, darunter Knochen, Muskeln, Faszien, Organe und das Nervensystem.

Die Ausbildung war intensiv, dauerte sechs Jahre und umfasste sowohl praktische Übungen als auch Inhalte aus Anatomie, Physiologie und osteopathischen Techniken. Besonders spannend war für mich die Vielfalt der Herangehensweisen innerhalb der Osteopathie. Im Rahmen der Ausbildung lernte ich unterschiedliche Untersuchungs- und Behandlungskonzepte kennen.




Warum ich mich für Osteopathie entschieden habe


Die Entscheidung für die Osteopathie war für mich eine logische Weiterentwicklung meiner bisherigen Arbeit. Die Physiotherapie und die manuelle Therapie legten das Fundament, und durch die Osteopathie kamen weitere Perspektiven auf den menschlichen Körper hinzu.

In der Osteopathie wird neben einzelnen Beschwerden auch auf funktionelle Zusammenhänge im Körper geachtet. Dabei können unterschiedliche Körperbereiche in die Betrachtung einbezogen werden.

Diese Sichtweise ist für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit geworden. Sie ergänzt meine bisherigen Erfahrungen und hat meine Herangehensweise an Patienten erweitert.



Ein ruhiger Raum ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlungsumgebung.
Ein ruhiger Raum ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlungsumgebung.


Mein Fazit und Ausblick


Mein Weg zur Osteopathie war geprägt von Neugier, Lernen und dem Wunsch, Menschen in meiner Arbeit zu begleiten. Die Kombination aus Physiotherapie, manueller Therapie und Osteopathie ergänzt meine bisherigen Erfahrungen und ist heute ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit.



Aktualisiert: 31. März

Menstruationsbeschwerden im Präklimakterium
Blutmond im März 2026

Menstruationsbeschwerden im Präklimakterium verstehen und begleiten



Vielleicht kennen Sie das:

Ihr Zyklus war viele Jahre relativ verlässlich – und plötzlich verändert sich etwas. Die Blutung wird stärker oder schwächer. Sie kommt früher. Oder später. Schmerzen fühlen sich intensiver an. Die Stimmung schwankt mehr als früher.


Willkommen im Präklimakterium – einer Übergangsphase, die oft unterschätzt wird.



Was ist das Präklimakterium?



Das Präklimakterium beschreibt die Jahre vor der eigentlichen Menopause. In dieser Zeit beginnt der Hormonhaushalt, sich allmählich zu verändern. Besonders Progesteron nimmt häufig früher ab als Östrogen – dadurch kann ein hormonelles Ungleichgewicht entstehen.


Diese Phase kann sich über mehrere Jahre erstrecken und beginnt bei vielen Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr.





Typische Menstruationsbeschwerden im Präklimakterium


Frauen berichten in dieser Zeit häufig über:


  • stärkere oder verlängerte Blutungen

  • verkürzte oder unregelmäßige Zyklen

  • ausgeprägtere Regelschmerzen

  • Brustspannen

  • Stimmungsschwankungen

  • Kopfschmerzen oder Migräne

  • vermehrte Erschöpfung rund um die Menstruation



Nicht jede Frau erlebt all diese Veränderungen – und nicht jede Veränderung ist automatisch behandlungsbedürftig. Dennoch darf sie ernst genommen werden.





Warum werden die Beschwerden manchmal intensiver?



Durch hormonelle Schwankungen kann das Zusammenspiel zwischen Gebärmutter, Eierstöcken, Nervensystem und Beckenraum sensibler reagieren.


Auch Stress, Schlafmangel oder eine hohe Alltagsbelastung wirken in dieser Lebensphase oft stärker auf den Zyklus ein.


Der Körper spricht – manchmal deutlicher als früher.





Ein ganzheitlicher Blick auf den weiblichen Zyklus



In der osteopathischen Betrachtung wird der Körper als Einheit verstanden. Spannung im Becken, Narben (z. B. nach Kaiserschnitt oder Bauchoperationen), chronische Stressbelastung oder eingeschränkte Beweglichkeit im lumbalen Bereich können Einfluss auf das vegetative Nervensystem und die Durchblutung im kleinen Becken haben.


Eine osteopathische Behandlung zielt nicht darauf ab, Hormone zu „regulieren“, sondern möchte:


  • Spannungsmuster im Körper wahrnehmen

  • die Beweglichkeit von Gewebe unterstützen

  • Regulationsprozesse begleiten

  • das Nervensystem entlasten



Viele Frauen empfinden diese sanfte Herangehensweise als wohltuend in einer Zeit, die sich innerlich oft unruhig anfühlt.





Sie sind nicht „zu empfindlich“



Gerade leistungsstarke, verantwortungsvolle Frauen neigen dazu, ihre Beschwerden herunterzuspielen.


Doch das Präklimakterium ist keine Schwächephase – es ist eine Übergangszeit.

Eine Phase der Umstellung. Und manchmal auch eine Einladung, genauer hinzuhören.


Was brauche ich wirklich?

Wo darf ich langsamer werden?

Was möchte sich verändern?





Wann ärztliche Abklärung wichtig ist



Bei sehr starken Blutungen, plötzlich neu auftretenden starken Schmerzen oder deutlichen Zyklusveränderungen sollte eine gynäkologische Abklärung erfolgen. Eine osteopathische Begleitung ersetzt keine medizinische Diagnostik, kann jedoch ergänzend unterstützen.





Ein neuer Blick auf diese Lebensphase



Die Wechseljahre beginnen nicht erst mit dem Ausbleiben der Menstruation.

Sie beginnen leise – oft viele Jahre früher.


Und vielleicht darf diese Zeit nicht nur als „Abbau“, sondern auch als Reifung verstanden werden.

Als Übergang in eine Phase mit neuer Klarheit und innerer Stärke.



Stillen ist weit mehr als Nahrungsaufnahme. Es bedeutet Nähe, Regulation, Bindung und Sicherheit.

Umso belastender kann es sein, wenn das Stillen nicht so gelingt, wie Eltern es sich wünschen.


In meiner Praxis für Osteopathie begleite ich immer wieder Familien, die sich bei Stillproblemen beim Baby zusätzliche Unterstützung wünschen – ergänzend zur Hebamme, Stillberaterin oder kinderärztlichen Betreuung.



Was sind typische Stillprobleme?


Stillprobleme können sich sehr unterschiedlich zeigen. Zum Beispiel:

• Schmerzen beim Anlegen

• Wunde Brustwarzen

• Häufiges Abdocken

• Einseitige Stillvorlieben

• Unruhe oder starkes Weinen während des Stillens

• Kurze oder sehr lange Stillphasen


Wichtig ist: Stillprobleme sollten immer zunächst mit einer Hebamme, Stillberaterin (z. B. IBCLC) oder dem Kinderarzt abgeklärt werden. Organische Ursachen müssen ausgeschlossen werden.



Welche Rolle können körperliche Spannungen spielen?


Das Saugen an der Brust ist ein komplexer Vorgang. Es erfordert:

• Koordination von Zunge, Kiefer und Lippen

• Beweglichkeit der Halswirbelsäule, Schädelbasis - Atlas - Axis Komplex

• Regulation des Nervensystems

• eine stabile Atemkoordination


Nach Schwangerschaft und Geburt – unabhängig davon, ob spontan oder per Kaiserschnitt – kann es bei manchen Neugeborenen zu funktionellen Spannungsmustern kommen.


Diese können sich unter anderem im Bereich von:

• Kiefer

• Schädelbasis - Atlas - Axis

• Nackenmuskulatur

• Zungen- und Mundbodenregion


zeigen.


Die Osteopathie betrachtet solche Spannungen im Kontext des gesamten Körpers und seiner Anpassungsfähigkeit.



Wie kann eine osteopathische Begleitung aussehen?


In einer osteopathischen Untersuchung wird das Baby mit sehr sanften manuellen Techniken betrachtet. Dabei geht es nicht um „Einrenken“ oder Manipulation, sondern um das Wahrnehmen von Beweglichkeit, Gewebespannung und Regulationsfähigkeit. Bei Stillproblemen beim Baby werden mögliche körperlichen Zusammenhänge zu verstehen versucht.


Ziel einer osteopathischen Begleitung ist es, funktionelle Spannungsmuster wahrzunehmen und die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen.


Die Behandlung ersetzt keine Stillberatung, sondern kann – wenn gewünscht – ergänzend erfolgen.



Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist entscheidend


Gerade bei Stillproblemen ist eine enge Zusammenarbeit sinnvoll zwischen:

• Hebamme

• Stillberaterin

• Kinderarzt

• ggf. HNO- oder Zahnarzt

• Osteopathie


Ein ganzheitlicher Blick bedeutet immer auch, die eigenen Grenzen zu kennen. Nicht jede Stillproblematik hat eine körperliche Ursache – und nicht jede körperliche Spannung ist behandlungsbedürftig.



Wann kann eine osteopathische Begleitung in Erwägung gezogen werden?


Eltern berichten häufig von einem Wunsch nach zusätzlicher Unterstützung, wenn:

• trotz guter Stillberatung weiterhin Schwierigkeiten bestehen

• das Baby den Kopf bevorzugt zu einer Seite dreht

• es Auffälligkeiten im Saugmuster gibt

• die Geburt als sehr schnell, sehr lang oder interventionsreich erlebt wurde


Eine individuelle Einschätzung ist hierbei entscheidend.



Ein achtsamer Blick auf Mutter und Kind


Stillen ist ein sensibles Zusammenspiel. Neben körperlichen Faktoren spielen emotionale Sicherheit, Stresslevel, Erschöpfung und äußere Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle.


In meiner Praxis steht deshalb nicht nur das Baby, sondern die gesamte Mutter - Kind Beziehung im Mittelpunkt.



Hinweis


Die Osteopathie stellt eine komplementäre Behandlungsform dar. Sie ersetzt keine kinderärztliche oder stillberaterische Diagnostik und Therapie. Bei anhaltenden Beschwerden sollte stets eine ärztliche Abklärung erfolgen.



Sie wünschen sich Begleitung?


Wenn Sie sich eine osteopathische Einschätzung für Ihr Baby wünschen, können Sie gerne einen Termin vereinbaren.


Weitere Informationen finden Sie auf meiner Webseite


Ich begleite Sie und Ihr Baby mit Zeit, Ruhe und fachlicher Sorgfalt.

Stillprobleme beim Baby  - mögliche körperliche Zusammenhänge verstehen

bottom of page